Okt 20 2017

Bilderrätsel Nr. 433

Zum Wochenende wieder ein Bilderrätsel. Hier sind wir schon einmal eingekehrt.

Wie hieß das Lokal?

Auflösung am Montag

Bilderrätsel Nr. 433

Okt 18 2017

Kappuzzle® 495

Bei der Durchsicht der Akten meiner Eltern bin ich u. a. auf dieses Dokument gestoßen.
Worum handelt es sich?

Personalausweis 1949

Kappuzzle® 495

Obwohl er optisch nicht viel mit entsprechenden Dokumenten späterer Zeiten zu tun hat, ist es tatsächlich einfach nur ein Personalausweis, und zwar für Personen unter 15 Jahren.

Personalausweis 1949Personalausweis 1949

Interessant an diesem Dokument ist, dass es noch im Oktober 1949 in der britischen Zone ausgestellt wurde, obwohl die Besatzungszeit mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 offiziell endete. Viele Zuständigkeiten verblieben jedoch bis zur Erlangung der staatlichen Souveränität der Bundesrepublik am 5. Mai 1955 zunächst noch bei den Siegermächten.

Ebenfalls auffällig ist, das kein einziges (Um-)Meldedatum vermerkt ist.

Ab wann in Kappeln neue Ausweispapiere ausgestellt wurden, weiß ich leider nicht, aber vielleicht haben die etwas Jüngeren unter euch ja noch so einen alten Personalausweis.

Richtig getippt haben Konrad Reinhardt und Heino Küster.

Auch Wolfgang Jensen und Michaela Fiering lagen mit dem „Kinderausweis“ ganz dicht dran.

Okt 15 2017

Kappuzzle® 494 – Dehnthof

Das folgende Foto hat Fritz Reinhardt 1979 in Kappeln aufgenommen – aber wo genau?

Dehnthof | Kirchstraße

Kappuzzle® 494

Es handelt sich um die Rückansicht der Häuser Dehnthof 14-16 – aufgenommen von der Kirchstraße aus.

Nach dem Abriss der Räucherei Mehl sah es hier 1979 zunächst noch ziemlich wüst aus, was sich aber schnell änderte, wie die weiteren Fotos von Fritz und Konrad Reinhardt zeigen.

Kappeln - Dehnthof 14-16 - Foto: Fritz Reinhardt (10/1979)Kappeln - Dehnthof 14-16 - Foto: Fritz Reinhardt (4/1982)

Kappeln - Dehnthof 14-16 - Foto: Fritz Reinhardt (2/1984)Kappeln - Dehnthof 14-16 - Foto: Konrad Reinhardt (5/2016)

Obwohl das Rätsel nicht ganz leicht war, haben schließlich Maren Sievers, Michaela Fiering, Heino Küster, Wolfgang Dase, Ingwer Hansen, Angelika Rossen-Bürger und Holger Petersen die richtige Lösung gefunden.

Okt 12 2017

Kappuzzle® 493 – Gut Oehe

Gleich noch ein aktuelles Foto von Heino Küster. Worum handelt es sich?

Gut Oehe

Kappuzzle® 493

Das Eingangsschild zum Gut Oehe wurde erkannt von Konrad Reinhardt, Wolfgang Dase, Wolfgang Jensen, Fiering Michaela, Angelika Rossen-Bürger und Maren Sievers.

Okt 11 2017

Angler Platt

Hauptlehrer Paul Selk, Bredegatt/Angeln

Das Angler Plattdeutsch

(aus: Der Kreis Schleswig, Verlag Gerhard Stalling, 1959)

Das Besondere der Mundart der Landschaft Angeln fiel den Bewohnern der Nachbarlandschaften von jeher auf. Vor allem das ch im Anlaut forderte den Spott heraus, der sich in der Redensart von der „Chegend, wo de chele Cheorchinen so chräsig chuut chedeihen“ entlud. Der Schwansener sagt, daß der Angeliter „chüntsiet = chünt de Slie“ zu Hause wäre. Aber dieser macht gute Miene zum bösen Spiel, indem er in einem Schwanke selbst sagt: „Chott chev Chuste Chunjer chude, chrave Chassenchrütt.“

Wohl die schärfste Grenze an der Schlei entlang war bis vor wenigen Jahrzehnten die t=n-Grenze. Während es im Süden heißt „se gaht“, sagt man in Angeln „se gahn“. Aber auch diese Grenze ist heute nicht mehr starr. Nicht viel anders verhält es sich mit dem Gebrauch des 4. Falles im männlichen Geschlecht: „ik smiet den Steen“ heißt es im Süden, „de Steen“ in Angeln. Beide südliche Formen scheinen sich auf den Verkehrswegen nach Norden hin auszubreiten, besonders in der Umgebung der Städte. Die Endung des Verbs in der 3. Person der Vergangenheit =er (he haler = er holte) wird immer mehr abgeschliffen.

Zu den interessantesten sprachlichen Erscheinungen gehört die Nennform mit „zu“. So sagt der Angeliter: „Dat is nix un lachen dor öwer.“ Auch das persönliche Fürwort zeigt besondere Eigenheiten im Gebrauch. „Dar fohr he af“ heißt es südlich der Schlei, etwa vom Bus; aber in Angeln heißt es: „Dar fohrer ’n af.“ Doch darf diese Form nur von Dingen, Tieren und kleinen Kindern gebraucht werden.

Während der Holsteiner mit drei Grogs „utkann“, kann der Angeliter damit „to“. Bei ihm bekommen die Pferde auch nicht „mit de Pietsch“, sondern „vun de Pietsch“. In Nordangeln war folgende Wendung durchaus verständlich, in der Nähe der Schlei wohl kaum: „Se bringen de Kinner um un trecken se ut“, was durchaus nichts Grausiges bedeutet, sondern nur, daß man die Kinder nach Hause bringe und sie dort ausziehe.

Solche Besonderheiten der Angler Mundart sind auf den Sprachenwechsel, der im 19. Jahrhundert erfolgte, zurückzuführen. Sprach man früher im allgemeinen plattdänisch (jütisch), so heute plattdeutsch. Das Abschleifen der Endungen, der Wechsel von plattdänischen zu plattdeutschen Wörtern, die Angleichung der Wortstellung im Satz an das Plattdeutsche usw. erfolgen noch heute. So ist also der Sprachwechsel nicht abgeschlossen.

Ich hoffe, es sind keine groben Rechtschreibfehler mehr drin. Texterkennung und Rechtschreibprüfung hatten jedenfalls arge Probleme.

Okt 09 2017

Kappuzzle® 492 – Wackerballig

Hier waren wir schon – allerdings nicht im Dunkeln. Wo hat Heino Küster dieses Foto kürzlich gemacht?

Wackerballig

Kappuzzle® 492 - Wackerballig - Foto: Heino Küster (26.09.2017)

Die Aufnahme zeigt die Seebrücke und den Jachthafen in Wackerballig – richtig erraten von Konrad Reinhardt, Wolfgang Jensen, Holger Petersen, Wolfgang Dase, Michaela Fiering, Katr!n Wummel, Angelika Rossen-Bürger, Regina Blätz, Maren Sievers und Runa Borkenstein.

Okt 08 2017

Adventskalenderfotos

8. Oktober 2017

Da die Realisierung in diesem Jahr anscheinend noch antrengender  ist als bisher und ich die Fotos wie immer bis Mitte November brauche, solltet ihr euch – sofern ihr mitmachen wollt – langsam konkrete Gedanken über den

Adventskalender 2017

machen. In meinem Kommentar zum Adventskalender 2016 habe ich angekündigt:

Im letzten Jahr hat das zwar nichts gebracht, aber in diesem Jahr könnte es tatsächlich hilfreich sein, schon jetzt auf das Adventkalenderthema 2017 aufmerksam zu machen. Es geht ums Essen.
Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, welche Gerichte aus eurer Kindheit ihr auch heute noch gerne esst smile – oder bis heute überhaupt nicht mögt. sad Das müssen nicht unbedingt Mittagsgerichte sein – auch Schmalzbrot, Schwarzwälder Kirschtorte usw. sind erlaubt.
Besonders gute Chancen für schöne Fotos, die euch beim Essen oder Zubereiten zeigen, bieten sich jetzt zu Weihnachten, denn da gibt es ja meistens Besonderheiten, die sonst im Laufe des Jahres eher selten auf der Speisekarte stehen. Lebkuchen und Zimtsterne, Ente, Pute, Gans & Co, Grünkohl oder was auch immer es bei euch zu Weihnachten, Silvester und Neujahr gibt, sind – zusammen mit euch selbst – geradezu Premium-Motive für den nächsten Kalender.
Also nutzt die Chance und schickt mir gern auch schon eure Fotos zu, bevor sie in die Grabbel kommen.
Die nächste Erinnerung kommt im Sommer, dann könnt ihr auch noch schöne Bilder machen, wenn ihr im Urlaub essen geht – egal ob Zuckerwatte, Currywurst oder Labskaus. Hauptsache, es sind Dinge, die ihr schon gaanz lange kennt.
Getränke sind natürlich auch erlaubt – Punsch, Grog, Bowle oder Flens lol
Dann auf gutes Gelingen! martini

Diesmal lautet das Thema also

Zeig uns, was du isst –
und wir raten, wer du bist.

Ich bitte euch, wie in den Vorjahren (außer 2015) wieder aktuelle Fotos von euch selbst zu machen bzw. machen zu lassen, auf welchen ihr eine Lieblingsspeise eurer Kindheit oder Jugend präsentiert – beim Verzehr oder bei der Zubereitung.

Zu jedem Foto bitte den Titel und ggf. einen (sehr) kurzen Text mitliefern, aber wegen der Einheitlichkeit bitte keine Texte in die Fotos einarbeiten oder Fotocollagen erstellen.

Fotos:

  • Anzahl: Egal, aber ein paar mehr wären wünschenswert.
  • Format: unbedingt Querformat!, mindestens 400 px (Bildpunkte) hoch
  • Keine Collagen, sondern ganz einfache Fotos
  • Versand: als E-Mail-Anhang an admin@schulzeitreisen.de.
  • Einsendeschluss: Sonntag, 19. November 2017
  • Die Veröffentlichung erfolgt grundsätzlich anonym.
    Alle Fotos werden Ende Dezember wieder global gelöscht.
  • Fragen? Bitte fragen!

Ich werde nach dem Einsendeschluss entscheiden, ob die Anzahl der eingesandten Fotos ausreicht, um den Kalender auch tatsächlich zu realisieren. Wenn weniger als 12 Leute mitmachen, werde ich das Projekt leider nicht umsetzen können.

In diesem Jahr werde ich weder eine Nachfrist setzen noch Mitmach-E-Mails verschicken. Entweder klappt es oder es klappt eben nicht. Falls es Nachzügler gibt, werde ich diese natürlich möglichst berücksichtigen.

Diejenigen, die bisher schon ein Foto geschickt haben, könnten vielleicht noch ein zweites machen, das erhöht die Chancen.

In der Zwischenzeit könnt ihr mal raten, was ich hier gerade zubereite.

Was gibt's?

Pizza (Salami & Schinken)

Pizza (Salami & Schinken)

… richtig erkannt von Michaela Fiering, Regina Blätz, Katr!n Wummel, Heino Küster, Sabine Brunckhorst-Klein, Runa Borkenstein und Wolfgang Jensen.

Pizza (Salami)Pizza (Schinken)

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